: Die kommunale Plattform, die auch im Blackout funktioniert

Krisen-Kommunikation per App, lokalem Server und Mesh-Netzwerk – für Kommunen und Landkreise.

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Betriebsart

Strom, Internet und Mobilfunk verfügbar

Strom, Internet und Mobilfunk ausgefallen

  • Internet & Mobilfunk
  • Mesh-Netzwerk
  • WLAN am Info-Punkt
  • USV = Unterbrechungsfreie Stromversorgung

So fließen die Informationen

  1. Die Kommune pflegt Informationen, Dokumente und Warnungen zentral auf ihrem eigenen Hub-Server.
  2. Über Internet und Mobilfunk erreichen sie die Bürger-App. Krisenrelevante Dokumente und Offline-Karten werden vorab auf die Geräte synchronisiert.
  3. Info-Punkte in öffentlichen Einrichtungen halten alle wichtigen Informationen per WLAN bereit.
  1. Strom, Internet und Mobilfunk fallen aus – der Hub-Server läuft mit Notstrom weiter.
  2. Der Krisenstab sendet Warnungen und stimmt sich über das Mesh-Netzwerk ab.
  3. Solarbetriebene Repeater tragen die Nachrichten bis auf die Geräte der Bürgerinnen und Bürger.
  4. Info-Punkte mit eigener Notstromversorgung liefern alle wichtigen Informationen per WLAN – Zugang per QR-Code, ohne App-Installation.
  5. Optional hält eine Satellitenanbindung die Verbindung zur Außenwelt.

Ortsnetz auf einen Blick

  • Offline verfügbar

    Krisenrelevante Informationen liegen auf dem Gerät, auch ohne Netz.

  • Eigenes Krisennetz

    Warnungen erreichen Bürger über ein unabhängiges Funknetz.

  • Krisenstab handlungsfähig

    Der Krisenstab kommuniziert auch bei totalem Ausfall.

  • Daten bleiben in der Kommune

    Betrieb auf einem lokalen, notstromversorgten Server.

Das Problem

Kommunen müssen ihre Bürgerinnen und Bürger im Ernstfall zuverlässig erreichen – auch bei Hochwasser, Stromausfall oder Cyberangriff. Doch genau dann versagen alle bestehenden digitalen Kanäle.

  • Ahrtal, Juli 2021

    Als die Flut kam, fielen Strom, Mobilfunk und Festnetz aus. Viele Menschen erreichten die Warnungen nicht oder zu spät – genau dann, als sie am dringendsten gebraucht wurden.

  • Kein Netz, kein Signal

    Ohne Strom und Mobilfunk bleiben Warn-Apps stumm, Websites und soziale Medien sind nicht erreichbar. Bürgerinnen und Bürger sind auf sich allein gestellt und wissen nicht, was passiert und was zu tun ist.

  • Krisenstab ohne Verbindung

    Gerade der Krisenstab ist auf verlässliche Kommunikation angewiesen. Fallen Telefon, E-Mail und Mobilfunk aus, lassen sich Lagebilder nicht mehr austauschen, Entscheidungen nicht abstimmen und Maßnahmen nicht koordinieren.

Die Lösung

Ortsnetz ist die kommunale Plattform, die im Normalbetrieb als vollständige Bürger-App dient und im Krisenfall nahtlos auf ein autarkes Kommunikationssystem umschaltet – ohne Strom, Internet und Mobilfunk.

  1. Ebene 1

    Hub-Server

    Ein lokaler Server bei den Stadtwerken koordiniert alle registrierten Bürger, hält Alltags- sowie Kriseninformationen zum Download vor und synchronisiert Nachrichten über das Mesh-Netzwerk – bei Stromausfall über Notstrom.

  2. Ebene 2

    Mesh-Netzwerk

    Ein dezentrales 868-MHz-Funknetz verbindet alle Ortsteile und liefert Nachrichten zuverlässig auf die Geräte der Bürger – vollständig ohne Mobilfunk und Internet. Self-healing: kein Single Point of Failure.

  3. Ebene 3

    Info-Punkte vor Ort

    Dedizierte Geräte in öffentlichen Einrichtungen spannen ein eigenes WLAN auf und liefern alle wichtigen Informationen als Web-App – Zugang per QR-Code, ganz ohne App-Installation.

  4. Ebene 4

    Satellitenanbindung

    Mit einer optionalen Satellitenanbindung des Hub-Servers kann die Verbindung zur Außenwelt überbrückt werden. In Zukunft sollen auch Luft-Lagebilder abgerufen werden können.

Vier Ebenen, ein System: Im Alltag nutzt Ortsnetz die gewohnten Netze, im Ernstfall die eigene, notstromversorgte Infrastruktur Ihrer Kommune.

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Für wen

Eine Plattform, drei Perspektiven

Wählen Sie Ihre Perspektive – Sie sehen genau die Inhalte, die für Ihre Rolle relevant sind.

  • Handlungsfähigkeit im Ernstfall
  • Datenhoheit ohne Cloud-Pflicht
  • Dokumentierte Krisenstab-Kommunikation
  • Warnungen mit Empfangsnachweis
  • Schrittweiser Ausbau nach Bedarf
  • Lokaler, notstromversorgter Server im eigenen Haus
  • Hohe Sicherheitsstandards, geringer Wartungsaufwand
  • Optional redundante Server im Verbund
  • Betrieb ohne Abhängigkeit von externen Rechenzentren
  • Solarbetriebene Repeater an strategischen Punkten im Freien
  • Info-Punkte mit mindestens 72 Stunden USV
  • Eine App für den Alltag: Informationen, Termine, Angebote der Kommune
  • Im Ernstfall: Warnungen, Offline-Karten und ortsbezogene, krisenrelevante Dokumente auf dem Gerät
  • In mehreren Sprachen verfügbar
  • Am Info-Punkt genügt ein QR-Code – ohne Installation

  • Handlungsfähigkeit im Ernstfall
  • Datenhoheit ohne Cloud-Pflicht
  • Dokumentierte Krisenstab-Kommunikation
  • Warnungen mit Empfangsnachweis
  • Schrittweiser Ausbau nach Bedarf

  • Lokaler, notstromversorgter Server im eigenen Haus
  • Hohe Sicherheitsstandards, geringer Wartungsaufwand
  • Optional redundante Server im Verbund
  • Betrieb ohne Abhängigkeit von externen Rechenzentren
  • Solarbetriebene Repeater an strategischen Punkten im Freien
  • Info-Punkte mit mindestens 72 Stunden USV

  • Eine App für den Alltag: Informationen, Termine, Angebote der Kommune
  • Im Ernstfall: Warnungen, Offline-Karten und ortsbezogene, krisenrelevante Dokumente auf dem Gerät
  • In mehreren Sprachen verfügbar
  • Am Info-Punkt genügt ein QR-Code – ohne Installation

Was Ortsnetz für Ihre Kommune und Ihre Rolle konkret bedeutet, klären wir am besten im persönlichen Gespräch.

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Leistungen

Eine Plattform für den Alltag – und für den Ernstfall

Im Normalbetrieb eine vollwertige Bürger-App. Im Krisenfall ein autarkes Kommunikationssystem. Beides aus einer Hand, auf Ihrem eigenen Server.

Im Alltag

Normalbetrieb

Bürgerservice digital

  • Registrierte Nutzer

    Bürgerinnen und Bürger gezielt und nachvollziehbar ansprechen.

  • Informationen & Dokumente

    Wiki, Dokumente und Karten der Kommune zentral gepflegt und immer aktuell.

  • Warnungen

    Bundesweite und kommunale Warnmeldungen an einer Stelle.

  • Eigener Server

    Volle Datenhoheit, Betrieb vor Ort, keine Cloud-Pflicht.

Im Ernstfall

Krisenbetrieb

Autarke Krisenkette

  • Direkte Erreichbarkeit

    Alle Bürger über das Mesh-Netzwerk – auch bei totalem Netzausfall.

  • Erreichbarkeits-Übersicht

    Der Krisenstab sieht, wer bzw. wie viele eine Nachricht empfangen und bestätigt haben.

  • Krisenstab-Kommunikation

    Gruppen-Chat über das Mesh-Netzwerk, revisionssicher protokolliert.

  • Offline-Datenhaltung

    Alle kritischen Informationen und Karten auch ohne Netz verfügbar.

Schrittweise ausbaubar

  • Warnung und Krisen-Kommunikation
  • Bürger-App
  • Bürger-Kommunikation
  • Satellitenanbindung
  • Mitarbeiter-App

Welche Ausbaustufe besprechen wir gemeinsam?

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Häufige Fragen

Ja. Im Krisenfall trägt das Mesh-Netzwerk die Kommunikation. Hub-Server und Info-Punkte laufen über Notstrom mit mindestens 72 Stunden Autarkie, die solarbetriebenen Repeater dauerhaft. Das Netz ist self-healing: Fällt ein Knoten aus, leiten benachbarte Knoten die Nachricht automatisch um.

Nein. Die App ist der sichtbare Teil. Dahinter stehen ein lokaler Server in Ihrer Kommune, ein eigenes Funknetz und Geräte vor Ort, die zusammen auch dann funktionieren, wenn keine öffentliche Infrastruktur mehr verfügbar ist.

Der Krisenstab kommuniziert auch bei totalem Netzausfall, sieht, ob Warnungen angekommen sind, und greift auf alle hinterlegten Krisendokumente offline zu. Die Kommunikation innerhalb des Krisenstabs wird zur Dokumentation gesondert aufgezeichnet.

Alle Nutzerdaten verbleiben auf dem Server in Ihrer Kommune. Es gibt keinen Cloud-Zwang und keine Weitergabe an Dritte. Übertragung und Speicherung sind durchgehend verschlüsselt; die Architektur ist auf DSGVO-, KRITIS- und NIS2-Anforderungen ausgelegt.

Jetzt Kontakt aufnehmen

Sie verantworten die Krisenvorsorge Ihrer Kommune, den technischen Betrieb oder die digitale Bürgerkommunikation? Sprechen Sie uns an – wir nehmen uns Zeit für Ihre Fragen.

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Gefördert durch

Ortsnetz wird vom ESA Business Incubation Centre (ESA BIC) Baden-Württemberg der Europäischen Weltraumorganisation gefördert.

ESA Business Incubation Centre Baden-Württemberg